Fragen/FAQ

Häufig gestellte Fragen zur Entfernung des Eichenprozessionsspinners


In welchem Einsatzgebiet entfernen wir Eichenprozessionsspinner-Nester?

Unser Einsatz- und Einzugsgebiet für die fachgerechte Entfernung des Eichenprozessionsspinners erstreckt sich über die Landkreise Leer, Cloppenburg, Ammerland, Emsland und Aurich sowie über die kreisfreien Städte Emden und Oldenburg.

Wir entfernen Eichenprozessionsspinner-Nester professionell per Absaugung oder Heißschaumverfahren – abhängig von Befallssituation, Nesthöhe, Zugänglichkeit und den örtlichen Gegebenheiten.

Wie viele Eichenprozessionsspinner-Nester können pro Stunde entfernt werden?

Wie viele Nester des Eichenprozessionsspinners pro Stunde entfernt werden können, hängt immer von mehreren Faktoren ab. Entscheidend sind vor allem die örtlichen Gegebenheiten, die Zugänglichkeit der Befallsstellen, die Nesthöhe, die Anzahl der Nester sowie der notwendige Sicherheitsaufwand.

Richtwert inklusive Rüstzeit bei professioneller Absaugung

Die Rüstzeit umfasst das Anlegen der persönlichen Schutzausrüstung (PSA), den Aufbau der Absauganlage, die Vorbereitung des Einsatzbereichs sowie den anschließenden Abbau. Sie ist nicht von der Nestgröße abhängig, sondern richtet sich nach der Zugänglichkeit und den Gegebenheiten vor Ort.

Nach unserer Erfahrung liegt die Rüstzeit beim Kunden durchschnittlich bei etwa 15 bis 20 Minuten.

Ausgehend von einer durchschnittlichen Nestgröße von ca. 30 cm kann nach Abschluss der Vorbereitungen in der Regel etwa alle 5 bis 10 Minuten ein EPS-Nest abgesaugt werden.

Auf eine gesamte Einsatzstunde gerechnet – also inklusive Rüstzeit – können unter durchschnittlichen Bedingungen ungefähr 4 bis 8 Eichenprozessionsspinner-Nester entfernt werden. Die tatsächliche Anzahl kann je nach Einsatzort, Nesthöhe, Befallssituation, Zugänglichkeit und Sicherheitsaufwand abweichen.

Warum dauert das Heißschaumverfahren länger?

Beim Heißschaumverfahren reduziert sich die mögliche Taktzahl erheblich. Das Verfahren ist besonders gründlich, jedoch deutlich zeit- und materialintensiver als die reine Absaugung. Dadurch können beim Heißschaumverfahren in der Regel weniger Nester pro Stunde bearbeitet werden.

Warum ist das Heißschaumverfahren kostenintensiver?

Je nach Nesthöhe, Zugänglichkeit, Sicherheitsaufwand und örtlichen Gegebenheiten kann das Heißschaumverfahren im Vergleich zur reinen Absaugung einen Kostenfaktor von etwa 2 bis 4 verursachen. Der tatsächliche Aufwand wird daher immer anhand der konkreten Befallssituation vor Ort bewertet.


Die Angaben verstehen sich als Erfahrungswerte. Die tatsächliche Anzahl der entfernten Eichenprozessionsspinner-Nester pro Stunde kann je nach Einsatzort, Befallssituation, Nesthöhe, Zugänglichkeit und Sicherheitsaufwand abweichen.


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Eichenprozessionsspinner l EPS Bekämpfung
Schwammspinner (Lymantria dispar) - Eichenprozessionsspinner l EPS Bekämpfung
  • Was ist ein Eichenprozessionsspinner?

    Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) ist eine Schmetterlingsart aus der Gruppe der Nachtfalter. Bekannt ist er vor allem durch seine Raupen, die bevorzugt Eichen befallen und ab einem bestimmten Entwicklungsstadium gesundheitlich problematische Brennhaare ausbilden.

  • Wie erkennt man einen Eichenprozessionsspinner?

    Den Eichenprozessionsspinner erkennt man vor allem an seinen Raupen, den typischen Prozessionen und den Gespinstnestern an Eichen. Die Raupen treten meist in Gruppen auf und bewegen sich häufig in langen Reihen hintereinander fort – daher stammt auch der Name „Prozessionsspinner“.


    Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind meist grau-schwarz bis bräunlich gefärbt und können im Laufe ihrer Entwicklung bis zu etwa 4 cm lang werden. Auf dem Rücken tragen sie längere sichtbare Haare. Die eigentlichen gefährlichen Brennhaare sind jedoch sehr fein und mit bloßem Auge kaum oder nicht zu erkennen. Sie bilden sich ab dem dritten Larvenstadium und können bei Menschen Hautreizungen, Augenreizungen, Atembeschwerden oder allergische Reaktionen auslösen.


    Die Nester des Eichenprozessionsspinners bestehen aus grau-bräunlichen Gespinsten. Sie befinden sich häufig am Stamm, in Astgabeln, an starken Ästen oder an geschützten Stellen der Eiche. In den Nestern sammeln sich Raupen, Häutungsreste und Brennhaare, weshalb auch verlassene Nester weiterhin eine Gefahr darstellen können.


    Der ausgewachsene Eichenprozessionsspinner ist ein eher unscheinbarer Nachtfalter. Er ist grau-braun gefärbt und wird deutlich seltener wahrgenommen als die Raupen oder Nester. Für die Erkennung eines Befalls sind deshalb vor allem die Raupen, ihre Prozessionen und die Gespinstnester an Eichen entscheidend.


    Wichtig: Raupen und Nester sollten nicht berührt oder eigenständig entfernt werden. Bei Verdacht auf einen Befall ist eine fachgerechte Prüfung und Entfernung durch geschultes Personal sinnvoll.

  • Hat der Eichenprozessionsspinner natürliche Feinde?

    Ja, der Eichenprozessionsspinner hat natürliche Feinde, die seine Population auf natürliche Weise reduzieren können. Dazu gehören verschiedene Vogelarten wie Kohlmeisen, Blaumeisen und der Kuckuck. Besonders Meisen können junge Raupen des Eichenprozessionsspinners als Nahrung nutzen.


    Auch bestimmte Insekten zählen zu den natürlichen Gegenspielern. Dazu gehören unter anderem Raupenfliegen, Schlupfwespen, Brackwespen und Laufkäfer. Einige dieser Arten parasitieren die Raupen oder Puppen des Eichenprozessionsspinners und können dadurch zur natürlichen Regulierung beitragen.


    Fledermäuse können ebenfalls eine Rolle spielen, da sie die nachtaktiven Falter des Eichenprozessionsspinners jagen. Dadurch unterstützen sie die natürliche Kontrolle, wirken aber nicht direkt gegen bereits vorhandene Nester oder Brennhaare.


    Trotz dieser natürlichen Feinde reicht die natürliche Regulierung bei starkem Befall häufig nicht aus. Besonders in sensiblen Bereichen wie Schulen, Kindergärten, Spielplätzen, öffentlichen Wegen oder stark genutzten Aufenthaltsbereichen ist bei akutem Befall meist eine fachgerechte Entfernung der Eichenprozessionsspinner-Nester erforderlich.


    Das Aufstellen von Nistkästen kann als ergänzende Präventionsmaßnahme sinnvoll sein, um natürliche Fressfeinde wie Meisen zu fördern. Diese Maßnahme unterstützt die ökologische Schädlingskontrolle, ersetzt jedoch keine professionelle Bekämpfung, wenn bereits Nester oder Brennhaare vorhanden sind.

  • Was sind die besten Methoden zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners?

    Die beste Methode zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners hängt vom Entwicklungsstadium der Raupen, der Befallssituation und dem jeweiligen Einsatzort ab. Nicht jedes Verfahren ist zu jedem Zeitpunkt sinnvoll. Deshalb prüfen wir vor Ort, welche Methode fachgerecht und wirtschaftlich geeignet ist.


    Bei einem akuten Befall mit sichtbaren Nestern ist die professionelle Absaugung in vielen Fällen die schnellste und wirtschaftlichste Methode. Dabei werden die Eichenprozessionsspinner-Nester kontrolliert entfernt und das kontaminierte Material fachgerecht entsorgt.


    Das Heißwasser- oder Heißschaumverfahren kommt vor allem dann infrage, wenn nicht nur das Nest selbst, sondern auch der umliegende Gefahrenbereich mit Brennhaaren belastet sein kann. Dies betrifft insbesondere sensible Bereiche wie Schulen, Kindergärten, Spielplätze, Sportanlagen, öffentliche Wege oder stark genutzte Aufenthaltsbereiche.


    Zur frühen Bekämpfung können je nach Entwicklungsstadium auch Nematoden eingesetzt werden. Diese Methode ist vor allem in einem frühen Raupenstadium sinnvoll und dient dazu, die Entwicklung des Befalls frühzeitig einzudämmen. Bei bereits ausgebildeten Nestern oder vorhandenen Brennhaaren ersetzt sie jedoch keine fachgerechte Entfernung.


    Als ergänzende Präventionsmaßnahme kann das Aufstellen von Nistkästen sinnvoll sein. Dadurch werden natürliche Fressfeinde wie Vögel gefördert. Diese Maßnahme kann die natürliche Schädlingskontrolle unterstützen, ersetzt aber keine professionelle Bekämpfung bei akutem Befall.


    Aus unserer Erfahrung ist daher nicht eine einzelne Methode immer die beste Lösung, sondern die passende Kombination aus Früherkennung, gezielter Bekämpfung und fachgerechter Entfernung. Welche Methode eingesetzt wird, richtet sich nach Befall, Jahreszeit, Nesthöhe, Zugänglichkeit und Sicherheitsanforderungen vor Ort.

  • Heißwasser-/ Heißschaumverfahren oder Absaugung?

    Welches Verfahren zur Entfernung des Eichenprozessionsspinners eingesetzt wird, hängt immer von der konkreten Befallssituation, der Zugänglichkeit, der Nesthöhe und dem Gefahrenbereich vor Ort ab.


    In vielen Fällen ist die professionelle Absaugung die wirtschaftlichere und schnellere Methode zur Entfernung von Eichenprozessionsspinner-Nestern. Sie eignet sich besonders dann, wenn die Nester gut erreichbar sind und keine großflächige Kontamination des Umfeldes vorliegt.


    Das Heißwasser- oder Heißschaumverfahren kommt vor allem dann infrage, wenn nicht nur das Nest selbst, sondern auch der umliegende Gefahrenbereich mit Brennhaaren kontaminiert sein kann. Dies betrifft insbesondere sensible öffentliche Bereiche wie Spielplätze, Schulen, Kindergärten, Sportanlagen, Aufenthaltsbereiche oder stark genutzte Wegeflächen.


    Der Vorteil des Heißwasser-/Heißschaumverfahrens liegt darin, dass größere Behandlungsflächen bearbeitet werden können. Gleichzeitig ist das Verfahren jedoch deutlich zeit- und materialintensiver als die reine Absaugung. Deshalb setzen wir es gezielt dort ein, wo ein erhöhter Sicherheitsbedarf besteht oder eine Kontamination des Umfeldes wahrscheinlich ist.


    Für viele private Grundstücke, einzelne Bäume oder gut erreichbare EPS-Nester ist die professionelle Absaugung in der Regel die sinnvollere Lösung. Bei öffentlichen oder stark frequentierten Bereichen prüfen wir vor Ort, ob zusätzlich ein Heißwasser- oder Heißschaumverfahren erforderlich ist.

Sie interessieren sich für unsere Serviceleistungen? Wir sind stets für Sie da!   

Um Ihnen die perfekte Lösung bieten zu können, benötigen wir genaue Informationen zu Ihren Anforderungen. Teilen Sie uns mit, wonach Sie suchen und Sie erhalten die bestmögliche Unterstützung. 

Unser Einsatz-/ Einzugsgebiet für die Entfernung des Eichenprozessionsspinner erstreckt sich über:

Leer (Ostfriesland), Bingum, Heisfelde, Hohegaste, Leerort, Loga, Logabirum, Ostrhauderfehn, Holterfehn, Holtermoor, Idafehn, Langholt, Potshausen, Rhauderfehn, Backemoor, Burlage, Collinghorst, Holte, Klostermoor, Langholt, Rhaude, Rhaudermoor, Schatteburg, Westrhauderfehn, Westoverledingen, Breinermoor, Driever, Esklum, Flachsmeer, Folmhusen, Grotegaste, GroßwoldeIhren, Ihrhove, Mitling-Mark, Steenfelde, Völlen, Nettelburg, Nüttermoor, Detern, Amdorf, Barge, Deternerlehe, Neuburg, Velde, Filsum, Ammersum, Brückenfehn, Busboomsfehn, Lammertsfehn, Stallbrüggerfeld, Hesel, Beningafehn, Hasselt, Heseler Hörn, Kleinhesel, Kiefeld, Neuemoor, Stikelkamp, Schwerinsdorf, Holtland, Nücke, Siebestock, Jemgum, Böhmerwold, Critzum, Ditzum, Hatzum, Holtgaste, Marienchor, Midlum, Nendorp, Oldendorp, Pogum, Moormerland, Boekzetelerfehn, Gandersum, Hatshausen, Jheringsfehn, Neermoor, Oldersum, Rorichum, Tergast, Terborg, Veenhusen, Warsingsfehn, Neukamperfehn, Neuefehn, Stiekelkamperfehn, Nortmoor, Brunn, Heide, Plaggenburg, Pillkamp, Terwisch, Uplengen, Bühren, Großoldendorf, Großsander, Hollen, Jübberde, Kleinoldendorf, Klein-Remels, Kleinsander, Meinersfehn, Neudorf, Neufirrel, Nordgeorgsfehn, Oltmannsfehn, Poghausen, Remels, Selverde, Spols, Stapel, Südgeorgsfehn, Weener, Beschotenweg, Diele, Dielerheide, Halte, Holthuserheide, Kirchborgum, Möhlenwarf, St. Georgiwold, Stapelmoor, Stapelmoorerheide, Tichelwarf, Vellage, Weenermoor.

Landkreise Leer, Cloppenburg, Ammerland, Emsland sowie Aurich und den Kreisfreien Städten Emden & Oldenburg.


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